Mit diesem System wird das thermische Verhalten polymerer Werkstoffe charakterisiert. In einem Differenzmeßverfahren werden die Probe und eine inerte Referenz einem gemeinsamen Temperaturprogramm unterworfen. Es werden thermodynamische Vorgänge wie z. B. Glasübergänge, Schmelze und Kristallisation registriert.
Eine technische Besonderheit dieser DSC ist die Option, eine Temperaturrampe mit überlagerter Modulationsschwingung beim Aufheizen (Temperaturprogramm) der Proben einzusetzen (MDSC).
Gegenüber dem traditionellen Verfahren, das eine Aufheizrate mit einer linearen Rampe verwendet, ergeben sich damit folgende Vorteile:
Die TGA ist eine leistungsfähige Methode zur Charakterisierung der thermischen Stabilität und zur Ermittlung der quantitativen Zusammensetzung von polymeren Werkstoffen bezüglich der Hauptkomponenten.
Das Probenmaterial wird bis zu einer Temperatur von ca. 900 °C einem Temperaturprogramm unterworfen, wobei der Masseverlust der Probe temperaturabhängig registriert wird.
Eine technische Besonderheit der zur Verfügung stehenden Hi-Res-TGA ist eine kontinuierliche Anpassung der Heizrate an die Gewichtsabnahmerate der Probe, um eine größtmögliche Auflösung eng benachbarter Signale zu erreichen.
Prof. Dr. Ulrich Giese
Tel. 0511 84201-10